Montag, 24. Juli 2017

Die kleinen Dinge



"Die kleinen Dinge, die du siehst – und die Großen, die du erschaffst. Die Geschichten, die du erzählst, die Leuchten in den Augen tragen und ein Meer das glitzert. Und ein Gefühl. Von Wärme, von Freude, von Angst, von Ausweglosigkeit. Der Blick für den richtigen Moment und den Finger immer zitternd auf dem Auslöser." (aus: Unbeschreiblich groß)

Photography: Kai Lemke
Facebook: JanaStrandgut





Dienstag, 8. März 2016

Glück Definition


Du gabst dem Glück einen neuen Namen. Erfülltest die Leere in meinem Herz und meinem Kopf, vollkommen, und nun bin ich Ausweglos, atemlos und oftmals fehlen mir die Worte. Statt mich zu verstecken lege ich mich offen, mit Armen und mit Wunden. Gebe mich hin und gebe es auf mich zu verstellen. Stelle mich vor dir hin – und ich bin.
Mit dir, neben dir, bei dir.
Und wir zerlegen das Glück und Definieren es für uns, wie es für uns ist.


Deine Wärme taut mich auf, der Eisklotz in der Brust beginnt zaghaft nach und nach zu zerschmelzen. Meine Schutzschicht wusch ich mit dir ab. Wenn Berührungen und Herzschläge sich berühren, dein da sein, Räume, in mir und zwischen meinen Wänden füllt.. dann lass uns loslassen, was wir nicht mehr brauchen und festhalten, was hier ist. Was jetzt ist. Augenblicklich. 





Sonntag, 3. Januar 2016

Neues Jahr


Was wir brauchen: ein neues Jahr.
Nicht, um alles besser zu machen, sondern um manches einfach anders zu machen. Vielleicht auch um manches besser zu machen. Aber dafür braucht es kein neues Jahr, sondern nur einen neuen Tag. Neue Chancen gibt es jeden Tag, unabhängig der Zahl die am Ende steht.
Und am Ende des Tages, am Ende des Jahres wünschen wir uns doch alle das gleiche: ein bisschen mehr vom Glück. Oder das es anhält, bitte noch ein Weilchen. 


Und das ist alles.



Samstag, 16. Mai 2015

Flensburg; Wo ist Heimat?


Ist Heimat dort, wo dein Name am Klingelschild steht? Oder da, wo dein Herz lauter schlägt? Da vielleicht, wo deine Füße mit Hausschuhen bekleidet sind, oder da, wo du im dunklen das richtige Besteck in den Schubladen findest? Ist Heimat dort, wo du dir deinen Schmerz an den Wellen zerbrichst, ihn halbierst und fortziehen lässt - und wo deine Lunge nach salziger Luft jechtzt, dort, wo kalte Finger einfach nur kalte Finger sind, und du in den Sand ein paar Botschaften kritzelst?
Doch wohin du gehst und egal wohin du dich auch drehst. Zwischen hier und dort liegt dein zu Hause, irgendwo zwischen deinem verlorenen Blick und deinen kalten Händen. Denn Heimat ist kein Ort, keine Haus mit einer Tür, kein Meer mit Ebbe und Flut, kein einzelnes Sandkorn an dessen Strand, deine Heimat trägst du nur in dir. Tief in dir.
Und wenn du sagst, du seist so heimatlos gewesen, dann warst du nur auf Wanderschaft und hast dich kurzzeitig dabei verlaufen. Und immer wirst du dich wiederfinden und immer wirst du dich überwinden, dich selbst verwunden und selbst verbinden.
Heimat ist dort, wo du sein kannst, wer du bist.